An die Presse und Öffentlichkeit!

1. Im Rahmen der revolutionären “Şehit Bager und Şehit Ronya” Märtyrer Bewegung realisierten unsere Streitkräfte Aktionen gegen die türkische Besatzungsarmee. Die Details sind im Folgenden aufgeführt:

Am 26. Juni verwirklichten die YJA Star Fraueneinheiten um 12:00 Uhr einen Sabotage-Akt gegen mehrere Soldaten der Invasionsarmee, die in der Gegend um Tepê Xwedê in der Region Avaşin (Medya Verteidigungsgebiete) mit Suchaktionen beschäftigt waren. Bei dem Unterfangen wurden zwei feindliche Soldaten getötet und ein weiterer verletzt. Nach dem Vorfall wurden die toten und verletzten Soldaten mittels Skorsky Helikopter wegtransportiert.

Am 27. Juni kam es um 09:40 Uhr zu einer Attacke auf den Şehit Elişer Hügel in Hakkari/Gever (türk.Yüksekova), auf der sich feindliche Soldaten positioniert hatten. Waffenstellungen und Unterkünfte des Feindes wurden wirksam unter Beschuss genommen. Es kam zu einer heftigen Explosion auf der Anhöhe, der Brand dauerte ungefähr eine halbe Stunde. Die genaue Zahl der toten und verletzten Soldaten konnte nicht abschließend geklärt werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass es zu zahlreichen Verlusten in den feindlichen Reihen kam.

Noch am gleichen Tag wurde um 19:00 Uhr eine Aktion gegen eine Einheit der türkischen Besatzungsarmee durchgesetzt, die sich um den Şehit Sarya Hügel in der Region Xakurkê stationiert hatte. Dabei wurden feindliche Stellungen intensiv beschossen. Bei dem Angriff wurden 3 Soldaten eliminiert und 1 weiterer verletzt. Die Toten und Verletzten wurden mit Skorsky Helikoptern weggebracht. Später bombardierten die Invasoren das Gebiet ziellos mit Haubitzen und Mörteln, so dass Waldbrände hiernach entstanden.

3. Der in der Serhat Region anhaltende revolutionäre Siegeszug führte am 26. Juni um 04:00 Uhr zu einem Vorstoß unserer Streitkräfte auf das Wachhaus des Serêkaniye Polizeireviers in Ağrı/Bazid (Doğubeyazıt). Soldaten, die sich im Wachhaus aufhielten, wurden zielsicher ins Visier genommen. Bei dem Unterfangen wurden 3 Soldaten eliminiert und ein weiterer verletzt.

3. Heute, am 28. Juni, führten türkische Kampfjets zwischen 07:00 und 07:30 Uhr Luftangriffe auf das Xınırê Gebiet der Region Xakurkê durch. Bei diesen Übergriffen enstanden keine Verluste in den Guerilla-Reihen.

Am 27. Juni kam es bei Luftangriffe der türkischen Besatzungsarmee zwischen 18:30 und 19:30 Uhr zu zivilen Opfern, als zwei Fahrzeuge mit Zivilisten auf dem Kortek Berg bombardiert wurden. Bei diesem Angriff kam Abdullah Ali Mine, seine Tochter Kurdistan Abdullah und sein Sohn Heryad Abdullah ums Leben. Fünf weitere Zivilisten kamen mit Verletzungen davon.

Die kolonialistische türkische Armee ist seit einiger Zeit in brutale und abscheuliche Angriffe auf Zivilisten in Südkurdistan verwickelt. Der türkische Staat versucht mit diesen niederträchtigen Angriffen auf unsere Werte ganz Südkurdistan einzuvernehmen.

Mit der neuesten Kampftechnologie in den Händen, die parallel zu den Besatzungsversuchen eingesetzt wird, zielt sie auf die Gebiete ab, in denen unsere Zivilbevölkerung lebt und massakriert sie bewusst und planmäßig.

Neben zahlreichen anderen Massaker dieser Art in der Vergangenheit, kam es am 26. Juni zu einem Angriff auf Fahrzeuge mit Zivilinsassen im Goşine Dorf (Xakurkê), bei der 1 Mitbürger ums Leben kam und 3 weitere verwundet wurden. Nun kam es zu einem weiteren grausamen Verbrechen auf Familien die in ihre Felder auf Kortek wollten. Am 21. August 2011 hat diese faschistische Geisteshaltung bereits eine 7-köpfige Familie auf grausame Weise um ihr Leben gebracht und wieder wurden in Kortek drei unschuldige Menschen getötet, unter ihnen befanden sich auch Kinder. Diese Menschen, die ermordet wurden, leben seit Jahren schon dort und wollten nur auf ihre Felder, um ihr Lebensunterhalt zu bestreiten. Bei all diesen Angriffen ist zu sehen, dass der faschistische türkische Staat das kurdische Volk, unabhängig in welchem Teil Kurdistans, als seinen Feind betrachtet und auf dieser Grundlage eine Politik der Einschüchterung, Unterdrückung und Zerstörung ausübt. Diese Einstellung, die den Kurden nichts anderes als den Tod gönnt, versucht dieses Massaker gegen das Volk zu rechtfertigen, indem sie die Kurdische Freiheitsguerilla als Anlass nimmt. Es gibt keine Regung unserer Guerilla in der Region, in der das Gemetzel stattgefunden hat.

Mit ihren hochgelobten unbemannten Drohnen wurden diese Familien verfolgt und dann bewusst ermordet, trotz der Tatsache, dass sie Zivilisten waren. Diejenigen, die das Massaker in dieser Region infolge eines Krieges zwischen der PKK und den Türkischen Streitkräften (TSK) schildern, befinden sich in großem Irrtum und öffnen die Tür zu diesen Morden. Die Gesinnung, die bei den Massakern des faschistischen türkischen Staates wegschaut, ist mitschuldig an diesen Verbrechen.

Es ist die grundlegendste Pflicht aller patriotischen Kräfte, die türkische Besatzungsarmee, die in den letzten 4 Jahren Dutzende unserer Menschen getötet und deren Martyrium verursacht hat, vorzuknöpfen und Rache auszuüben. Es sollte angemerkt werden, dass wir als Volksverteidigungskräfte Kurdistans das Blut unserer unschuldig ermordeten Menschen auf schwerste Weise rächen werden.

Wir sprechen in diesem Sinne den Familien der Getöteten -Abdullah Ali Mine, Kurdistan Abdullah und Heryad Abdullah- unser aufrichtiges Beileid und tiefes Mitgefühl aus. Den Verwundeten wünschen wir schnelle Genesung.

Die Erinnerungen unserer Märtyrer werden wir zum endgültigen Sieg mit uns tragen und bis dahin unseren Kampf gegen diese Mörder fortsetzen.

28. Juni 2019

HPG Presse und Kommunikationszentrum

 
 
 
 
 
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